Virtuelle Anteile: die Basis von beel

Virtuelle Anteile sind Eigenkapital-Genussrechte — eine rechtlich geprüfte Beteiligungsform, die Investoren und Mitarbeitende wirtschaftlich wie Gesellschafter stellt, aber ohne Stimmrechte, ohne Handelsregister-Eintrag und daher ohne Notartermin. beel nutzt sie für Fundraising, Mitarbeiterbeteiligung, Cap-Table-Cleanup und Co-Investing — gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt.

Klassizistische Fassade mit Säulenreihen

Definition

Was sind virtuelle Anteile?

Virtuelle Anteile sind Eigenkapital-Genussrechte: eine schuldrechtliche Beteiligung, die den Inhaber wirtschaftlich mit dem Gesellschafter gleichstellt — beteiligt an Gewinn, Exit- und Liquidationserlösen, genau wie ein Gesellschafter —, ihm aber keine Gesellschafterrechte wie Stimmrechte einräumt. Sie sind die rechtlich geprüfte Basis der beel-Plattform, gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt, und werden ohne Notar ausgegeben und digital verwaltet.

Gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt

Im Cap Table

So funktionieren virtuelle Anteile

Investoren werden über virtuelle Anteile wirtschaftlich mit dem Gesellschafter gleichgestellt — mit Anspruch auf Dividenden, Exit- und Liquidationserlöse —, erhalten aber keine Stimmrechte.

Stimmrechte lassen sich bei Bedarf über eine Put-Option abbilden: Investoren, die einen vom Gründer festgelegten Mindestbetrag oder mehr investieren, kann sie vertraglich eingeräumt werden — so bleibt der Cap Table sauber, ohne dass größere Investoren auf Mitsprache verzichten müssen.

Handelsregister

Gesellschafter

Gründer 1€12.500
Gründer 2€12.500
Gesamt€25.000
€30.000 CAP TABLE GESAMT
Virtuelle Anteile · €5.000 (16,7 %) Gründer im Handelsregister · €25.000

Investoren · virtuelle Anteile

Eigenkapital-Genussrechte · wirtschaftlich wie Gesellschafter

ohne Mitbestimmung
Business Angel€1.000
VC€4.000

Anspruch auf

Dividenden · Exit-Erlöse · Liquidationserlöse

Vertraglich abgesichert und auf der beel-Plattform verwaltet.

Gesamt€5.000

Für die Ausgabe genügt eine einmalige, einstimmige Gesellschaftervereinbarung; danach lassen sich Investoren oder Mitarbeitende jederzeit digital beteiligen, ohne Notartermin. Beteiligte stehen in deinem Cap Table, nicht im Handelsregister — der bleibt übersichtlich, auch bei vielen Investoren.

Virtuelle Anteile sind Eigenkapital-Genussrechte und werden — weil wir sie entsprechend ausgestaltet haben — wie Eigenkapital behandelt. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Wandeldarlehen: Ein Wandeldarlehen steht bis zur Wandlung als Verbindlichkeit in der Bilanz, sodass ein Startup schnell in eine rechnerische Überschuldung geraten, als „Unternehmen in Schwierigkeiten“ klassifiziert werden und seine Förderfähigkeit — etwa für INVEST-Zuschuss oder Forschungszulage — verlieren kann. Virtuelle Anteile stärken stattdessen die Eigenkapitalbasis, statt Schulden aufzubauen — ohne Wandlung und ohne Notar.

Anwendungen

Ein Asset, mehrere Anwendungsfälle

Dieselbe rechtlich geprüfte Grundlage trägt die gesamte beel-Plattform: Fundraising, Mitarbeiterbeteiligung, Cap-Table-Cleanup, Co-Investing über Syndikate und die Übertragung über den Sekundärmarkt. Sämtliche Vertragsvorlagen stellt beel bereit — gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt und geprüft.

Für Gründer

Fundraising ohne Notar

Kapital über virtuelle Anteile aufnehmen — digital, ohne Notartermin und ohne Stimmrechte abzugeben.

Mehr zum Fundraising

Mitarbeiterbeteiligung

Team steueroptimiert beteiligen

Beteiligung mit Vesting und Cliff — ohne Dry Income, mit §19a-EStG-Stundung und Liquiditätsoption.

Mehr zur Mitarbeiterbeteiligung

Für Investoren

Co-Investing über Syndikate

Beteilige dich deal-by-deal über ein Syndikat — wirtschaftlich wie ein Gesellschafter, ohne eigene Fondsstruktur.

Mehr über Syndikate

Sekundärmarkt

Virtuelle Anteile lassen sich — sofern das ausgebende Startup es freischaltet — über einen Sekundärmarkt übertragen. So entsteht die Möglichkeit einer Veräußerung schon vor dem Exit. Es besteht kein liquider oder garantierter Sekundärmarkt; eine Veräußerung ist unter Umständen nicht oder nur mit Verlust möglich.

Bergkette über dem Wolkenmeer im Morgenlicht

Virtuelle Anteile: häufige Fragen

Was sind Eigenkapital-Genussrechte und wie funktionieren sie?

Eigenkapital-Genussrechte (bei beel: virtuelle Anteile) sind eine schuldrechtliche Beteiligung, die den Inhaber wirtschaftlich mit dem Gesellschafter gleichstellt — beteiligt an Gewinn, Exit- und Liquidationserlösen, genau wie ein Gesellschafter —, ihm aber keine Gesellschafterrechte wie Stimmrechte gibt. Sie werden ohne Notar ausgegeben und digital verwaltet.

Was ist der Unterschied zwischen Wandeldarlehen und Genussrecht?

Ein Wandeldarlehen ist Fremdkapital und steht bis zur Wandlung als Verbindlichkeit in der Bilanz — dadurch kann ein Startup in eine rechnerische Überschuldung geraten und für Förderprogramme wie den INVEST-Zuschuss oder die Forschungszulage ausfallen. Ein Eigenkapital-Genussrecht (virtueller Anteil) ist handelsbilanzielles Eigenkapital und stärkt so die Eigenkapitalbasis, statt Schulden aufzubauen — ohne Wandlung und ohne Notar, digital über beel ausgegeben und verwaltet. Dies ersetzt keine individuelle Rechts- und Steuerberatung.

Wie unterscheiden sich virtuelle Anteile von echten GmbH-Anteilen?

Echte GmbH-Anteile erfordern einen Notartermin und einen Eintrag im Handelsregister und geben Stimmrechte. Virtuelle Anteile stellen Investoren wirtschaftlich gleich, geben aber keine Stimmrechte, stehen im Cap Table, jedoch nicht im Handelsregister, und werden ohne Notar ausgegeben.

Wie werden virtuelle Anteile in der Mitarbeiterbeteiligung besteuert?

Die Steuer fällt erst bei Ausübung der Option oder Verkauf an — nicht beim Erhalt und nicht während des Vestings, sodass kein Dry Income entsteht. In Deutschland greift die Steuerstundung nach §19a EStG, und bis zu 2.000 € pro Jahr bleiben steuerfrei (§3 Nr. 39 EStG). Dies ersetzt keine individuelle Steuerberatung.

Was ist der Unterschied zwischen Crowdinvesting und virtuellen Anteilen?

Klassisches Crowdinvesting läuft oft über nachrangige Darlehen auf offenen Plattformen mit vielen anonymen Kleinanlegern. beel gibt Eigenkapital-Genussrechte (virtuelle Anteile) aus, die du selbst kontrollierst: Du entscheidest, wer investiert, behältst einen sauberen Cap Table und gibst keine Stimmrechte ab.

Was ist ein GmbH-Token?

Ein GmbH-Token ist die technische Abbildung eines virtuellen Anteils (Genussrechts) als digitaler Token auf der Ethereum-Blockchain. Er repräsentiert die Rechte am Anteil und macht ihn digital verwalt- und — wenn freigeschaltet — übertragbar, ohne die Gesellschafterstruktur zu berühren.

Sind virtuelle Anteile übertragbar?

Ja, sofern das ausgebende Startup den Sekundärmarkt freischaltet. Es besteht kein liquider oder garantierter Sekundärmarkt; eine Veräußerung ist unter Umständen nicht oder nur mit Verlust möglich.

Was ist ein Sekundärmarkt für Startup-Anteile?

Ein Sekundärmarkt (Zweitmarkt) ist der Handel bestehender Anteile zwischen Investoren — im Unterschied zur Finanzierungsrunde, in der neue Anteile entstehen. Virtuelle Anteile können, sofern das Startup es freischaltet, über einen Sekundärmarkt übertragen werden. So entsteht die Möglichkeit einer Veräußerung schon vor dem Exit. Es besteht kein liquider oder garantierter Sekundärmarkt; eine Veräußerung ist unter Umständen nicht oder nur mit Verlust möglich.

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