Virtuelle Anteile: die Basis von beel
Virtuelle Anteile sind Eigenkapital-Genussrechte — eine rechtlich geprüfte Beteiligungsform, die Investoren und Mitarbeitende wirtschaftlich wie Gesellschafter stellt, aber ohne Stimmrechte, ohne Handelsregister-Eintrag und daher ohne Notartermin. beel nutzt sie für Fundraising, Mitarbeiterbeteiligung, Cap-Table-Cleanup und Co-Investing — gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt.

Definition
Was sind virtuelle Anteile?
Virtuelle Anteile sind Eigenkapital-Genussrechte: eine schuldrechtliche Beteiligung, die den Inhaber wirtschaftlich mit dem Gesellschafter gleichstellt — beteiligt an Gewinn, Exit- und Liquidationserlösen, genau wie ein Gesellschafter —, ihm aber keine Gesellschafterrechte wie Stimmrechte einräumt. Sie sind die rechtlich geprüfte Basis der beel-Plattform, gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt, und werden ohne Notar ausgegeben und digital verwaltet.
Gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt
Im Cap Table
So funktionieren virtuelle Anteile
Investoren werden über virtuelle Anteile wirtschaftlich mit dem Gesellschafter gleichgestellt — mit Anspruch auf Dividenden, Exit- und Liquidationserlöse —, erhalten aber keine Stimmrechte.
Stimmrechte lassen sich bei Bedarf über eine Put-Option abbilden: Investoren, die einen vom Gründer festgelegten Mindestbetrag oder mehr investieren, kann sie vertraglich eingeräumt werden — so bleibt der Cap Table sauber, ohne dass größere Investoren auf Mitsprache verzichten müssen.
Handelsregister
Gesellschafter
Investoren · virtuelle Anteile
Eigenkapital-Genussrechte · wirtschaftlich wie Gesellschafter
Anspruch auf
Dividenden · Exit-Erlöse · Liquidationserlöse
Vertraglich abgesichert und auf der beel-Plattform verwaltet.
Für die Ausgabe genügt eine einmalige, einstimmige Gesellschaftervereinbarung; danach lassen sich Investoren oder Mitarbeitende jederzeit digital beteiligen, ohne Notartermin. Beteiligte stehen in deinem Cap Table, nicht im Handelsregister — der bleibt übersichtlich, auch bei vielen Investoren.
Virtuelle Anteile sind Eigenkapital-Genussrechte und werden — weil wir sie entsprechend ausgestaltet haben — wie Eigenkapital behandelt. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Wandeldarlehen: Ein Wandeldarlehen steht bis zur Wandlung als Verbindlichkeit in der Bilanz, sodass ein Startup schnell in eine rechnerische Überschuldung geraten, als „Unternehmen in Schwierigkeiten“ klassifiziert werden und seine Förderfähigkeit — etwa für INVEST-Zuschuss oder Forschungszulage — verlieren kann. Virtuelle Anteile stärken stattdessen die Eigenkapitalbasis, statt Schulden aufzubauen — ohne Wandlung und ohne Notar.
Anwendungen
Ein Asset, mehrere Anwendungsfälle
Dieselbe rechtlich geprüfte Grundlage trägt die gesamte beel-Plattform: Fundraising, Mitarbeiterbeteiligung, Cap-Table-Cleanup, Co-Investing über Syndikate und die Übertragung über den Sekundärmarkt. Sämtliche Vertragsvorlagen stellt beel bereit — gemeinsam mit führenden Anwaltskanzleien entwickelt und geprüft.
Für Gründer
Fundraising ohne Notar
Kapital über virtuelle Anteile aufnehmen — digital, ohne Notartermin und ohne Stimmrechte abzugeben.
Mehr zum FundraisingMitarbeiterbeteiligung
Team steueroptimiert beteiligen
Beteiligung mit Vesting und Cliff — ohne Dry Income, mit §19a-EStG-Stundung und Liquiditätsoption.
Mehr zur MitarbeiterbeteiligungFür Investoren
Co-Investing über Syndikate
Beteilige dich deal-by-deal über ein Syndikat — wirtschaftlich wie ein Gesellschafter, ohne eigene Fondsstruktur.
Mehr über SyndikateSekundärmarkt
Virtuelle Anteile lassen sich — sofern das ausgebende Startup es freischaltet — über einen Sekundärmarkt übertragen. So entsteht die Möglichkeit einer Veräußerung schon vor dem Exit. Es besteht kein liquider oder garantierter Sekundärmarkt; eine Veräußerung ist unter Umständen nicht oder nur mit Verlust möglich.

Virtuelle Anteile: häufige Fragen
Was sind Eigenkapital-Genussrechte und wie funktionieren sie?
Was ist der Unterschied zwischen Wandeldarlehen und Genussrecht?
Wie unterscheiden sich virtuelle Anteile von echten GmbH-Anteilen?
Wie werden virtuelle Anteile in der Mitarbeiterbeteiligung besteuert?
Was ist der Unterschied zwischen Crowdinvesting und virtuellen Anteilen?
Was ist ein GmbH-Token?
Sind virtuelle Anteile übertragbar?
Was ist ein Sekundärmarkt für Startup-Anteile?
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